Europa darf die Jugend nicht verlieren
EU-Kommissarin Viviane Reding und der Vorsitzende des Frankfurter Zukunftsrates, Prof. Dr. Manfred Pohl, stellen das europäische Jugendprojekt „My Europe“ in Brüssel vor
„Ich freue mich darauf, von den Zukunftsträumen und Hoffnungen der jungen Teilnehmer des „My Europe“-Projekts zu hören“.
Mit diesem Satz gab die EU-Kommissarin Viviane Reding am 06. September 2011 den offiziellen Startschuss für die internationale Initiative des Frankfurter Zukunftsrat und des Institute for Corporate Culture Affairs, beide Frankfurt am Main. Weiter führte sie aus, Europa sei Frieden, Freiheit, Zusammenleben und Gewaltenteilung. Die europäischen Führungskräfte müssten vor allem den jungen Menschen zuhören, denn die jungen Leute würden einen wichtigen Input für die Zukunftsgestaltung Europas leisten. Darum sei das Projekt „My Europe“ so wichtig: „Ich jedenfalls werde den Jugendlichen zuhören“, gab sie klar zu verstehen.
Der Gründer und Vorsitzende des Frankfurter Zukunftsrates, Prof. Dr. Manfred Pohl, forderte einen Marshallplan für die Jugend Europas. Über diesen sollen zum einen Förderungsmaßnahmen für die Bildung der Jugendlichen, vor allem aus schwierigen sozialen und finanziellen Verhältnissen, durchgeführt werden, um ihnen gleiche Chancen zu geben. Zum anderen sollen Direktmaßnahmen eingeleitet werden, die zur drastischen Senkung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa führen.
„Jeder Jugendliche in Europa ist auf eine ganz spezifische Art Elite“, stellt Prof. Dr. Manfred Pohl programmatisch fest. Die außergewöhnlichen Fähigkeiten eines jeden einzelnen zu erkennen und zu fördern, ist eine lohnenswerte und zukunftsfeste Aufgabe. Der Frankfurter Zukunftsrat und das Institute for Corporate Culture Affairs bieten deshalb mit „My Europe“ den Jugendlichen in Europa eine Kommunikationsplattform, über die sie ihre Ideen und Anregungen für die Zukunft mitteilen können. Über dieses Netzwerk können Schüler miteinander ihre Ideen für die Zukunft austauschen, aber auch Informationen und Hilfen für ihren zukünftigen Berufsweg finden. Die Stärke des „My Europe“-Projekts liegt darin, dass Unternehmer, Politiker, Zeitungen, Schulen und deren Schüler europaweit zusammenarbeiten.
Während der Podiumsdiskussion bei der offiziellen Projektvorstellung im Europäischen Parlament waren sich die Teilnehmer Elmar Brok, Dr. Angelika Niebler und Dr. Wolf Klinz darüber einig, dass das Projekt „My Europe“ zur Stärkung Europas in der globalen Welt beitrage.
Für weitere Informationen zum Projekt: http://my-europe.org.













