Frankfurter Zukunftsrat

Themen & Projekte

Die Mitglieder des FRANKFURTER ZUKUNFTSRATS haben interdisziplinär zusammengesetzte Arbeitskreise – die Zukunftskreise – zu folgenden Themen gegründet:

  • Klimawandel und Global Change
    unter der Leitung von Prof. Dr. Gerhard Kreysa
  • Politik und Wirtschaft
    unter der Leitung von Bundeswirtschaftsminister a.D. Dr. h.c. Wolfgang Clement
  • Bildung und Erziehung
    unter der Leitung von Dr. Bernhard Bueb
  • Gesundheit und Alter
    unter der Leitung von Prof. Dr. Christian E. Elger
  • Journalismus, Medien und Kommunikation
    unter der Leitung von Uwe Mommert, Vorstand, Landau Media AG

Diese Arbeitskreise erarbeiten neue zukunftsfeste Konzepte, die den Entscheidern in Politik und den Medien zur Umsetzung in die politische Praxis zur Verfügung gestellt werden. Dabei ist einer der Kernpunkte, dass der direkte Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger in jedem Zukunftskonzept objektiv formuliert wird. Jedes interdisziplinäre, ganzheitlich betrachtete Zukunftskonzept der Arbeitskreise beinhaltet:

  • Geografische Aspekte
  • Demografische Aspekte
  • Sozialökonomische Aspekte
  • Kommunikationspsychologische Aspekte
  • Verhaltenstheoretische Aspekte
  • Neurologische Aspekte
  • Pädagogische Aspekte
  • Politische Aspekte
  • Betriebswirtschaftliche Aspekte
  • Volkswirtschaftliche Aspekte
  • Marktwirtschaftliche Aspekte
  • Philosophische Aspekte
  • Nutzen-Aspekte

Die Zukunftskreise

Zukunftskreis Global Change/ Natur und Mensch:

Das Thema Global Change ist gegenwärtig sehr en Vogue – und das ist auch gut so! Die lebenswichtige Notwendigkeit, konkrete Handlungen bzgl. dieser Problematik global, dauerhaft und kontinuierlich von Entscheidungsträgern und Akteuren einzufordern, darf nicht in den Hintergrund rücken. Dieser Einsicht trägt der Frankfurter Zukunftsrat e.V. mit dem Zukunftskreis Global Change/Natur und Mensch Rechnung. Wir freuen uns sehr, dass der Zukunftskreis aus einem beträchtlichen interdisziplinären Know-How schöpft!

Zukunftskreis Politik und Wirtschaft:

Der Zukunftskreis Politik und Wirtschaft kann als eine Art Vermittlungsinstanz betrachtet werden: Bei Akteuren in Politik und Wirtschaft soll eine Sensibilität für zukünftige Herausforderungen geschaffen und das Verantwortungsbewusstsein der Akteure gegenüber der Gesellschaft geschärft werden. Für die Adressierten bietet der Zukunftskreis außerdem den Rahmen, eigene Bedenken, Einschätzungen und Forderungen zu zukünftigen Entwicklungen zu kommunizieren.

Zukunftskreis Bildung und Erziehung:

Wie können wir das Potenzial unseren Kindern, der nächsten Generationen fördern? Wodurch begünstigen oder behindern wir die Entwicklung unserer Kinder? Was können wir tun, um die positive Entwicklung von Kindern zu erleichtern – unabhängig von der sozialen Herkunft? Es sind keine geringen Fragen, denen sich der Zukunftskreis Erziehung und Bildung unter Leitung von Dr. Bernhard Bueb widmet. Die Frage, was die Behandlung dieser Themen mit der Zukunft zu tun hat stellt sich gar nicht erst – sie bildet die Basis der Nachhaltigkeit!

Zukunftskreis Journalismus, Medien und Kommunikation:

Auskunft über die Beschaffenheit einer Gesellschaft bzw. eines politischen Systems, gibt ganz besonders ihr Umgang mit den Medien. Was passiert, wenn wichtige Funktionen der Medien – wie Orientierungsfunktion, Bildungsfunktion, Sozialisierungsfunktion, Kontrollfunktion, Kritikfunktion usw. – verschwinden? Und welche Staatsform entwickelt sich, wenn Menschen nur noch Unterhaltung wollen? Sich um die Zukunft des Journalismus zu sorgen, bedeutet auch sich mit der zukünftigen Mündigkeit der Bürger zu befassen.

Zukunftskreis Gesundheit und Alter:

Zum ersten Mal wird es ab Februar 2011 den Zukunftskreis Alter und Gesundheit geben, denn die Herausforderungen im Zusammenhang mit diesem Themengebiet, sind in ihrer Auswirkung auf unsere Zukunft nicht zu unterschätzen: Der Demographische Wandel wird langfristig nicht nur zu einem Fachkräfte- sondern zu einem generellen Arbeitskräftemangel führen. Wie ist das Gesundheits- und Rentensystem für eine alternde Massengesellschaft wie die der BRD zu finanzieren dann? Fressen die Kosten für Alterskrankheiten dann das Budget für Bildungsinvestitionen?