Grußwort von Sylvia von Metzler
anlässlich des 65. Geburtstages
von Herrn Prof. Dr. Manfred Pohl
Die Menschen hören auf uns zu interessieren, wenn wir einmal ihre Grenzen
erkannt haben. So sagt es ein bekanntes Zitat des amerikanischen Philosophen und
Schriftsteller Ralph Waldo Emerson. Manfred Pohl gehört zu den wenigen Menschen,
die anscheinend keine Grenzen haben und so ist er immer wieder neuartig
interessant. Als ich ihn kennenlernte war er gerade damit beschäftigt 1000
Euromünzen in Frankfurt aufzustellen. Keine Geldmünzen, sondern zwei Meter hohe
50 Kilogramm schwere Euro-Taler, die die Firma Schwenker damals in 12
Euro-Länder transportiert hat. Dort wurden sie von krebskranken Kindern,
Künstlern und Persönlichkeiten bemalt.
Manfred initiiert Bewegungen die den Nerv der Zeit treffen. Mit dem gerade
beschriebenen Projekt hat er ganz entscheidend dazu beigetragen den Menschen in
den Euro-Ländern ihre neue Währung ein gutes Stück näher zu bringen. Die
Menschen in Europa eine gemeinsame, friedensstiftende und humanistische
Identität zu vermitteln, das ist bis heute eines seiner wichtigsten Anliegen.
Zur Verwirklichung dieses selbst gesetzten Zieles gehört auch das blaue
Eurozeichen vor der EZB, gestaltet vom Künstler Otmar Hörl. Es ist nicht bei
Jedermann beliebt, aber egal ob Profi oder Tourist, es gibt wohl keinen
Fotografen der ohne eine Aufnahme dieses Kunstwerks die Stadt verlässt.
Ein ganz bedeutendes Projekt von Manfred war auch die Gründung des Frankfurter
Kulturkomitees. Das frakk will das kulturelle Bewusstsein in Frankfurt und der
Region Rhein-Main anregen und stärken. Seine Aufgabe ist die Förderung aller
Formen von Kunst und Kultur, geeignete Aktivitäten zu initiieren, zu
unterstützen, weiterzuentwickeln oder auch selbst zu starten. Beispiele dafür
gibt es schon viele, unter anderem den Kulturwegweiser, ein einheitliches und
mehrsprachig ausgerichtetes touristisches Wegweisungssystem in Frankfurt und das
Schülerprojekt QU VADIS/Studentenprojekt Quo Vadis (-> hierzu warte ich noch auf
eine Antwort von Frau Uhlig!)
Um die Region Frankfurt Rhein-Main müssen wir uns also keine Gedanken machen.
Und was ist mit dem restlichen Deutschland? Nun, auch dafür hat der umtriebige
Manfred Pohl eine Lösung gefunden: den Frankfurter Zukunftsrat. Zwar trägt auch
diese Initiative den Namen der Mainmetropole, seine Mitglieder, Wissenschaftler
und Persönlichkeiten, geben aber unabhängig von der Politik Vorschläge für die
Gestaltung der gesamtdeutschen Zukunft.
Frankfurt und seine Region, Deutschland als Nation, ein vereintes starkes
politisches und wirtschaftliches Europa in einer globalen Welt – das sind
ambitionierte Ziele, aber auch keine unmöglichen. Wir glauben alle, dass
Frankfurt und die Rhein-Main Region ein sehr guter Ausgangspunkt sind um
zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln und über viele Grenzen zu tragen.
Lieber Manfred, wir wünschen Dir für dieses und alle Projekte die sicher noch
folgenden werden viel Glück und vor allem Erfolg!














