Erreichen der Zukunft

Unsere Projekte

European Meeting Point for Youth

Der European Meeting Point for Youth bietet Jugendlichen aus aller Welt eine Informations- und Anlaufstelle zu Themen Europas.

Die Jugendlichen sollen hier in erster Linie Modelle entwickeln, die zu einer einheitlichen Gestaltung Europas beitragen, da sie in diesem Europa eine Zukunft haben. In einzelnen Workshops behandeln wir zusammen mit den Jugendlichen Themen, die aus unseren Projekten und Initiativen hervorgehen. Jugendliche aus aller Welt werden mit europäischen Jugendlichen zusammengebracht und diskutieren Themen, die die ihre gemeinsame Zukunft betreffen.

Unsere Ziele:

  • den Jugendlichen der Initiative „My Europe“ eine Anlaufstelle und ein Diskussionsforum zu bieten, ihnen eine Heimat zu geben
  • Jugendlichen aus der ganzen Welt die Möglichkeit geben, Europa und dessen gemeinsame Währung kennenzulernen (in Zusammenarbeit mit der Europäischen Zentralbank)
  • Jugendliche mit Migrationshintergrund und jugendliche Flüchtlinge in Frankfurt und Rhein-Main-Region zu integrieren und sie mit den europäischen Jugendlichen zusammenzubringen
  • Workshops und Diskussionsrunden mit unterschiedlichen Themen durchzuführen (in Zusammenarbeit mit dem Jugendbildungswerk Frankfurt am Main)
  • Jugendliche über Studien- und Arbeitsmöglichkeiten in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet informieren.

Bildung der Zukunft

Der Frankfurter Zukunftsrat e.V. sieht sich als Akteur für die Förderung und Erforschung sozialer, kultureller, gesellschaftlicher sowie politischer Entscheidungsprozesse vor dem Hintergrund des Anthropozäns, d.h. im Umgang mit der Verantwortung des Menschen für sich selbst und die Erde. Ein zentrales Anliegen ist die Neugestaltung des Bildungssektors derart, dass den Herausforderungen und besonderen Ansprüchen des neuen Erdzeitalters und der neuen, gewichteten Rolle des Menschen hinreichend begegnet werden können. Denn:

Die in 1995 und den darauffolgenden Jahren geborenen Kinder werden die erste Generation sein, die ein ganzes Jahrhundert durchlebt, gestaltet und den Übergang in das nächste Jahrhundert (22. Jahrhundert) erfahren wird.

Für dieses Projekt soll das Kompetenzteam Bildung der Zukunft untersuchen, welche Herausforderungen konkret auf uns zukommen und welche Maßnahmen nötig sind, um ein Bildungssystem zu kreieren, in dem Bildungsgerechtigkeit und Bildungsgleichheit in der Zukunft allgegenwärtig sind. Das Expertenteam soll ausloten, welche Rolle

Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI), Robotik sowie Virtual Reality (VR)

in der Weiterentwicklung und Umstrukturierung unseres Bildungssystems spielen müssen, um dem Wettbewerb auf allen Gebieten des Lebens weltweit gewachsen zu sein. Damit verbunden ist eine Fokussierung auf bestimmte Themen, wie z.B. Politik und Wirtschaft, die Erde, Naturwissenschaft, Sozialisation, Geist und Körper (Ernährung, Sport, Wertesystem). Erst bei einer klaren Vorstellung der Zukunftsgestaltung kann im Folgenden eine Untersuchung der Anwendung an Prototypen-Schulen erfolgen.

My Europe 2100 e.V.

(ehemaliges internationales Jugendprojekt des Frankfurter Zukunftsrats – seit August 2016 als eigenständiger Verein aktiv)

Create your future. Create Europe. …lautet das Motto des vom Frankfurter Zukunftsrat und Institute for Corporate Culture Affairs (ICCA) initiierten Projektes “My Europe” für 15- bis 20-jährige Jugendliche in Europa. Gerade in politisch und wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen um die Zukunft Europas und des Euros gebangt wird, brauchen wir junge Menschen, die ein Europa der Visionen und der Stärke wahr werden lassen.

Finanzethik & Steuergerechtigkeit

Die Entwicklung der Finanzmärkte in den letzten Jahren fordert eine tiefgründige Erforschung des Werte- und Normengefüges.
Im Januar 2020 wurden die Ergebnisse der letzten drei Jahre mit dem Titel „Finanzethik und Steuergerechtigkeit“ im Springer-Gabler Verlag veröffentlicht.

Finanzethik

Die Finanzkrise 2008 hat verdeutlicht, dass das internationale und vor allem das deutsche Finanzsystem in seinem Grundaufbau falsch organisiert sind. Die Entwicklung der Finanzmärkte in den letzten Jahren fordert eine tiefgründige Erforschung des Werte- und Normengefüges. Es müssen Leitlinien formuliert werden um verantwortliches Handeln zu schaffen. Im deutschen und europäischen Steuersystem können Unternehmen in unterschiedlicher Weise Steuern hinterziehen und so dem Staat um Milliarden schädigen, wie beispielsweise die Diskussionen um Steueroasen, die Panamakrise usw. zeigen.

Steuergerechtigkeit

Der Grundsatz der Gleichheit der Besteuerung ist nicht mehr vorhanden. Die Steuer orientiert sich längst nicht mehr an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Steuerzahler (Leistungsfähigkeitsprinzip) noch daran, dass die Steuer folgerichtig (schlüssig) ausgestaltet ist (Folgerichtigkeitsprinzip). Es gibt zu viele „Schlupflöcher“, die von Privaten und Unternehmen genutzt werden. Hier ist Handlungsbedarf notwendig. Diese zwei Problematiken bedürfen einer spezifischen Aufarbeitung. Hierzu wurde ein interdisziplinär zusammengesetztes Wissenschaftsteam gegründet.

Christian Elger

Prof. Dr. Christian Elger

Direktor der Klinik für Epileptologie, Universität Bonn, und Wissenschaftlicher Geschäftsführer, Life & Brain GmbH, Bonn
Reinhard Hübner

Reinhard Hübner

Vorsitzender des Beirats der Hübner GmbH & Co. KG.
Markus Meinzer

Markus Meinzer

Vorstand Tax Justice Network, Marburg
Prof. Dr. Manfred Pohl

Prof. Dr. Manfred Pohl

Gründer des Frankfurter Zukunftsrats e.V. und Vorsitzender seines Wissenschaftlichen Beirats
Prof. Dr. Reinhard Schmidt

Prof. Dr. Reinhard Schmidt

Professor (Emeritus) für Internationales Bank- und Finanzwesen, Goethe-Universität, Frankfurt
PD Dr. Ulrich Thielemann

PD Dr. Ulrich Thielemann

Direktor des MeM - Denkfabrik für Wirtschaftsethik, Berlin
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