My Europe 2100: Get2Gather in Moskau

„Russland gehört zu Europa. Das Ist Fakt. Langfristig gesehen gehört Russland auch in die EU. Die zukünftige Entwicklung erfordert große Einheiten, wie zum Beispiel eine Europäische Union von Lissabon bis Novosibirsk“, Prof. Dr. Manfred Pohl, Gründer von „My Europe 2100 e.V.“

Die Jugendorganisation „My Europe 2100“ profitierte in Moskau nicht nur von einer interkulturellen Begegnung zwischen Jugendlichen und einer Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls über die Gebiete der Europäischen Union hinaus. Mit Russland gemeinsam den internationalen Diskurs zu fördern und zu stärken, der die Schülerinnen in Dialog, Kooperation und Zusammenarbeit trainiert, war das erklärte Ziel des diesjährigen Get2Gathers.

„Um Jugendliche zusammenzubringen, ist ein sozial-kultureller Ansatz erfolgsversprechender als eine direkte Diskussion über politische oder wirtschaftliche Problematiken. Ein Volk kennenzulernen erfolgt immer zunächst über die Kultur“, sagt Prof. Pohl weiter.

Der „Social Art Workshop“, der am Freitag, den 19. Mai 2017 in Moskau stattfand, setzte sich mit dieser kulturellen Wertefindung künstlerisch auseinander. Im Vorfeld sollten die Jugendlichen zwei Fotos mitbringen, die Werte, an die sie glauben, widerspiegeln und sich dann darüber mit anderen Jugendlichen austauschen und darüber diskutieren. Ein klarer Favorit unter den Werten der Jugendlichen aus 16 verschiedenen Nationen waren „Freiheit“ und „Frieden“, „Toleranz“ und „Vielfalt / Verschiedenheit“. Auch Nachhaltigkeit treibt die Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren um, sowie Respekt, Liebe und Bildung.

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Wir konnten erleben, dass die russischen Jugendlichen ein großes Interesse an einem globalen Austausch von Ideen und Werten zeigten. Darüber war erkennbar, dass auch russische Jugendliche in einem grenzfreien Europa leben wollen.

Angesichts der politischen Spannungen und Konflikte ist es wichtig, dass die Jugend von heute, die die Entscheidungen von morgen treffen muss, auf der Basis gemeinsamer Werte und gegenseitigen Verständnisses, lernen, die Interessen und Bedürfnisse des jeweils anderen zu kennen und zu achten und miteinander Kompromisse zu finden. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung und einer auf Ausgleich bedachten friedlichen Koexistenz.

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